Kombitour: Segeln und Radfahren in Portugal

Manuel und Manuela nehmen euch mit auf die „Santa Maria Manuela

Die einzigartige Kombination von Segeln auf einem Hochseeschoner und Radtouren durch Galizien und Nordportugal

Leistungen:

  • 7 Übernachtungen in der Doppelkabine und Halbpension auf dem Hochseeschoner
  • Koch und Begleitmannschaft
  • 7 Übernachtungen in 4 bzw. 5- Sterne Hotels und Halbpension
  • geführte Tagestouren
  • Stadtführung Lissabon
  • Eintritte, Picknicks und Verkostungen
  • Leihfahrräder + Zubnehör
  • Radtouren mit Begleitfahrzeug, Radanhänger und Guide
  • Reiseleitung und Betreuung durch Manuela Schädle und Manuel Vitor

Preis:                  Teil I € 2.650   p. P. /  Teil II € 2.750 p. P.

Termin:            Teil I 31. Mai –  07. Juni / Teil II 07.  Juni- 14. Juni 2018

Gruppengröße :  20-40 Personen

Die Anreisekosten sind nicht im Preis enthalten. Gerne sind wir Ihnen bei der Flugbuchung behilflich.
Getränke in den Restaurants und Trinkgelder sind nicht im Reisepreis enthalten.

Segeln und Radeln: Erleben mit allen Sinnen
Sich endlich mal wieder ausklinken aus der virtuellen Welt um das Leben in
seiner bunten Facette hautnah zu erleben, das ist der Anspruch und das Ziel
dieser sehr sinnlichen Reise im Außen und Innen. Wieder bewusst
wahrnehmen, sich öffnen, die Sinne schärfen und schulen und durch
Einfachheit und Leichtigkeit zurückfinden zu unserem wahren Wesen –
zur Lebensfreude
Alle Eindrücke dieser Welt sind etwas Persönliches. Jeder hat ein anderes
Empfinden, jeder eine andere Erfahrungswelt. Deshalb ist meine
Reisebeschreibung durch meine Brille gefärbt. Möge jeder der Teilnehmer seine
eigenen Eindrücke sammeln!
Die bewusste Verbindung mit den 4 Elementen unterstützt uns bei unserer
persönlichen Wahrnehmung.

 

Weitere Details

Teil I: Wind und Wasser – Segeln auf dem 4-Mast-Windjammer:
Santa Maria Manuela von Lissabon nach Vigo (Galizien)

Die Tage auf dem Hochsee-Segler sind geprägt von den Elementen Wind und Wasser.
Unsere Mithilfe beim Segeln verstärkt die körperliche Erfahrung der Macht des Windes,
der Wellen und der eigenen Kraft. Die gleichmäßige Dünung auf hoher See drängt uns
das Gefühl von ausgewogenem Rhythmus auf, den wir in unserem Alltag vielleicht nicht
mehr zulassen. Auch wenn die Reise durch Landgänge aufgelockert und unterbrochen
wird, können wir beim Segeln das Schiff nicht verlassen und sind den „Elementen
ausgeliefert“, das heißt wir müssen uns auf sie einlassen und uns mit ihnen verbinden um
sie so gut wie möglich für uns zu nutzen. Viele Eigenschaften, die uns auch im Alltag sehr
nützlich sind, werden hier nötig um ein gelingendes Miteinander zu ermöglichen.

Die Redewendung: Wir sitzen alle im selben Boot ist hier Realität. Gemeinschaft zu erzeugen
und zu spüren ist immer wieder eines der besten und wertvollsten Gefühle, die es gibt.

1. Tag: Ankunft in Lissabon, der Hauptstadt Portugals. Stadtführung mit Jürgen
Strohmaier (wenn möglich).
Lissabon überwältigt allein schon durch seine Lage am Rio Tejo, der hier in den
Atlantik mündet. Großzügige Plätze und Straßen zeugen vom ehemaligen Status und
Reichtum der Stadt. Die Altstadt auf vielen Hügeln erbaut, präsentiert sich sehr
eindrucksvoll bei einer Fahrt mit der Straßenbahn. Gegen Spätnachmittag gehen wir
an Bord der SMM und beziehen unsere Kabinen. Den Tag beschließen wir mit
unserem ersten Dinner an Bord, begleitet von Fado-Musik.

2. Tag: Segeln zum Naturreservat der Berlenga Islands.
Jeder, der heute aktiv werden möchte, hat die Möglichkeit sich ins Segeln eines
Hochsehschoners einführen zu lassen. Vielfältig, interessant und auch fordernd sind
die vielen Tätigkeiten, die verrichtet werden müssen um die Segel zu hissen und das
Schiff in den Wind zu stellen. Die Bedeutung der Navigation früher und heute wird
praxisnah auf der Brücke erklärt und die Teilnahme an den wechselnden Wachen lässt
erahnen was es heißt, bei jedem Wetter mit voller Aufmerksamkeit und allen Sinnen
das Meer zu beobachten.

3. Tag: Der heutige Tag gehört dieser grandiosen Inselwelt. Es bieten sich viele
Möglichkeiten. Vom Kajakfahren über Stand Up-Paddeln bis zum Schnorcheln,
Fischen oder einfach nur Entspannen … Vielfältige Sinneserfahrungen in und auf dem
Element Wasser erproben unsere Balance und eröffnen die Sicht in die magische
Unterwasserwelt mit ungewohnter, prachtvoller Flora und Fauna. Am feinen
schneeweißen Sandstrand strecken wir uns aus und genießen die Wärme des Sandes
und der Sonne und das Plätschern der Wellen. Nachts segeln wir weiter Richtung
Aveiro.

4. Tag: Besichtigung von Aveiro. Diese lebendig, quirlige Stadt empfängt uns mit der
Farbenpracht ihrer Häuser, ihren weiten Plätzen, den verzweigten Kanälen und der
Freundlichkeit ihrer Bewohner. Aufgrund ihres Kanalsystems wird sie auch das
Venedig Portugals genannt. Salz war schon zu Zeiten der Römer die wichtigste
Handelsware, hat heute jedoch an Bedeutung verloren. Wir lassen uns treiben wohin
es uns zieht.

5. Tag: Segeln nach Porto. Ein weiterer Tag auf dem Meer, das uns jetzt schon vertraut
ist, lädt uns ein noch tiefer einzutauchen in den gleichmäßigen Rhythmus der Wellen,
in die Weite des Horizonts, in das Glitzern des Wassers, in die Zeitlosigkeit…..

6. Tag: Besichtigung von Porto. Sie ist eine der ältesten Städte Europas und ihre
Bedeutung als Handelsstadt besteht bis heute. Enge, gewundene Gassen mit dichter
Häuserbebauung bilden ausgehend vom Ufer des Douro am Hang gelegen, die
terrassenartige Struktur der Altstadt Ribeira. Stadt des Portweins und der Azulejos.
Die traumhaft schöne, überschaubare Stadt zeugt von einer vielschichtigen
Vergangenheit und erblüht heute in neuem Glanz. Ein ganzer Tag steht uns für die
Besichtigung zur Verfügung; lassen wir uns überraschen.

7. Tag: Segeln nach Vigo. Seefest und schon gut geübt fallen viele Tätigkeiten jetzt leicht
und gehen in der Gruppe Hand in Hand. Das Segeln und das Meer haben Sucht-
Potenzial und es besteht die Gefahr immer weiter Segeln zu wollen…

8. Tag: Ankunft in Vigo. Für die Einen geht eine, vielleicht neue Erfahrung zu Ende und
sie müssen nach Hause, für die Anderen beginnt etwas Neues – die Radtour zurück
nach Lissabon

Teil II: Erde und Feuer – Radeln von Vigo (Galizien) nach Lissabon

An Land spüren wir festen Boden unter uns, die Erde bietet uns Halt und Sicherheit.
Die Fortbewegung auf dem Rad ist beschaulich und fließend. Durch den
unmittelbaren Kontakt zu unserer Umwelt erleben wir die Natur direkt und
unverfälscht. Der Wind weht uns um die Ohren und treibt uns im besten Fall voran
oder fordert uns auf dagegen anzukämpfen. Die Sonne wärmt oder verbrennt uns,
wenn wir nicht Acht geben. Schweißtreibende Anstiege zwingen uns tief und
gleichmäßig zu atmen und den eigenen Rhythmus zu finden.

Sich der Natur freiwillig auszusetzen und sich ihr zu widmen, wird immer belohnt. Unsere Sinne sind nun
schon so geschärft, dass der würzige Duft des Ginsters unverkennbar wird, wir den
Gesang der Vögel unterscheiden und die vielen Käsesorten bei unserem Picknick im
Grünen, Kuh oder Schaf zuordnen können. Der salzige Geruch des Atlantik ist uns so
vertraut, dass wir ihn tief in die Lungen einsaugen und uns über den feuchten Nebel
der Gischt im Gesicht freuen.

Erleben mit allen Sinnen erweitert und verfeinert alle Eindrücke, die uns diese Reise so reichhaltig und vielfältig bietet und damit auch in Zukunft unsere Welt. Wir schauen genauer hin, wir hören besser zu, wir spüren den feinen Unterschied, wir riechen und schmecken die Reinheit unseres Wassers und die Qualität unserer Lebensmittel.

1. Tag: Abholung vom Schiff – Transport nach Baiona – die erste Passfahrt genießen wir
noch im Auto – Oben angekommen, schwingen wir uns aufs Rad und lassen uns den
Wind um die Ohren pfeifen bei unserer Abfahrt nach Guarda . Den sanften Kurven
folgend, läuft es wie von selbst, so dass wir mit offenen Sinnen die Landschaft und die
Blütenpracht genießen können. Der würzige Duft von Kräutern und Blumen steigert
das Sinneserlebnis. Die Auffahrt nach Castro Santa Trega fordert uns für kurze Zeit;
entlohnt werden wir durch grandiose Ausblicke auf das Mündungsdelta des Rio Mino.
Nach Besichtigung der Ausgrabungen des gleichnamigen keltischen Dorfes, widmen
wir uns mit gesundem Appetit dem reichhaltigen Picknick am Aussichtspunkt –
Übernachtung Valenca: Casa de Eira de Gondomil oder Pousada

2. Tag: Monte Aloia – der heutige Anstieg zum Gipfel des M. Aloia ist schweißtreibend
und anstrengend. Die gemütlichere Variante ist der Transport im Auto. Oben
angekommen erwartet uns die Belohnung in Form von frischen Tapas mit Traum-
Rundblick über das weite Land. Nach rasanter Abfahrt führt uns ein beschaulicher
Weg am Rio Mino, dem Grenzfluss zu Portugal entlang, nach Moncao. Die Kaffee-
Pause am Fluss rundet diesen abwechslungsreichen Radltag ab. Das Herrenhaus
Solar de Serrade aus dem 17. Jahrhundert ist unser Quartier für die Nacht. Der
hauseigene Vino Verde wird als bester Nord-Portugals gehandelt.

3. Tag: Transport nach Ponte de Barca – ein grandioser Flussabschnitt des Rio Lima nach
Ponte de Lima erwartet uns am Morgen. Wir lassen uns viel Zeit für diesen Abschnitt,
denn er ist außergewöhnlich reizvoll. Der Fluss schlängelt sich idyllisch durch frisches
Grün, wird begrenzt von blockigen, glatten Felsen und lädt mit seinen tiefgrünen,
riesigen Pools zum Schwimmen ein. Unser Mittags- Picknick am gurgelnden Bächlein
spendet Erfrischung und Stärkung. Transport mit dem Auto nach Pinhao, am Rio
Douro gelegen – Portweinprobe in einem der bekanntesten Weingüter der Region-
Vintage House Douro ist unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte.

4. Tag: Die heutige Runde führt uns durch die Weinberge des Douro-Tals, das weltweit
durch den Portwein-Anbau bekannt und berühmt wurde. Durch hügelige Landschaft
mit Weinbergen zur Rechten und Linken, schrauben wir uns wahlweise mit dem Rad
oder im Auto hinauf nach Alijo, wo wir das Dorf-Museum besuchen und eine kleine
Weinprobe genießen. Im Auf und Ab geht es im Rundkurs weiter durch
Kastanienhaine, Kirschgärten und kleine Örtchen zur Besichtigung einer alten
Ölpresse, wieder mit Verkostung verschiedener Öle und Weine. Das Picknick im
Grünen bietet Rast und Ruhe vor unserer Abfahrt hinunter nach Pinhao – Vintage
House Douro.

5. Tag: Am Morgen steigen wir zuerst in den Zug und fahren einen entlegenen Abschnitt
des Rio Douro entlang. – Transport mit dem Auto an eine andere Stelle des Flusses –
Dieser kurze Flussabschnitt eignet sich perfekt für das heutige Picknick mit Käse-
Verkostung. Frisch gestärkt radeln wir weiter im ständigen Auf und Ab durch die
Weinberge bis Foz Coa – Das große Museum am Aussichtspunkt über dem Fluss hält
viele Schätze bereit und eröffnet von seiner Terrasse aus einen überraschenden
Tiefblick über den Fluss. – Casa Dona Maria Luzia in Torre de Moncorvo:
Abendessen mit Tanz und Musik.

6. Tag: Die heutige Etappe ist geprägt von hügeligem Land mit Olivenhainen, Obst- und
Gemüseanbau. Unser heutiges Picknick hält Überraschungen für Oliven-und Schinken
– Liebhaber bereit. Bei einer Verkostung werden zahlreiche Sorten aus verschiedenen
Teilen des Landes angeboten und getestet. In Kombination mit frischem Brot und
verschiedenen luftgetrockneten Rohschinken der freilaufenden schwarzen Schweine,
eine besondere Delikatesse! – Oben am Hügel in Marialva liegt, aus Natursteinen in
die Landschaft integriert, unser Hotel: Casas do Coro.

7. Tag: Estrela Nationalpark: der landschaftliche Höhepunkt der Reise und mit knapp
2000 Metern (Torre de Estrela) die höchste Erhebung in Portugal. Gleichzeitig ist die
Serra Quellgebiet vieler großer portugiesischer Flüsse. Im Frühjahr erstrahlt sie über
weite Flächen im Gelb des Ginsters; zahlreiche kleine und größere Seen sprenkeln das
Landschaftsbild. Sie besticht durch die Vielfalt ihrer Vegetation und Tierwelt, wie zum
Beispiel seltener Vögel. Hier weiden auch riesige Schafherden, die von Hunden einer
Rasse getrieben werden, denen die Serra ihren Namen gab. Die Region ist bekannt für
die Burel-Wolle (eine Art Loden), die in modernem Design und bunten Farben
weltweit verkauft wird. Die Besichtigung der Weberei lassen wir für heute oder
morgen optional offen. Die heutige Etappe ist zugleich die Königsetappe der Reise, es
geht viele Höhenmeter hinauf und hinunter, immer wahlweise im Auto oder auf dem
Rad!– .Manteigas: Casas das Penhas Douradas oder Casa das Obras.

8. Tag: Auf der Rückfahrt nach Lissabon pausieren wir in einer Kirschplantage mit
Verkostung.

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