Messner Mountain Museum

Weitwanderung von Meran nach Sulden

Die Tour berührt nur anfangs bekannte Wege (Meraner Höhenweg) und führt dann auf einsamen Pfaden vom Etschtal ins Ultental und weiter ins Martelltal. Über das Madritschjoch gelangen wir ins Ortlergebiet und erreichen zuletzt Sulden.

Leistungen:

  • Übernachtung mit HP in Hütten, Gasthöfen und zuletzt 2 Nächte in ****Hotel Paradies in Sulden
  • alle Transporte und Bergbahnen, Eintritt in beide MM-Museen
  • Führung und Begleitung durch die erfahrene Reiseleiterin Manuela Schädle

Preis: € 1.250 p.P.

Termin: 10. Sept. – 20. Sept. 2018 (nur noch wenige Plätze frei)

Gruppengröße : 10 Personen

Gerne können zur Anreise Fahrgemeinschaften gebildet werden.

Weitere Details

1.Tag: Mo. 10.09. Talstation – Gasthof Hochmuth
Treffen um 16 Uhr in Dorf Tirol am Parkplatz der Hochmuth-Seilbahn.
Wer möchte fährt mit der Seilbahn zum Berggasthof Hochmuth oder geht zu Fuß.
2,5 km ↑680

2.Tag: Di. 11.09. Hochmuth – Hochganghaus
Unsere 1. Etappe ist ein Abschnitt des Meraner Höhenwegs vom Berggasthof Hochmuth zum Hochganghaus. Der Hans-Frieden-Felsenweg führt uns zur Leiteralm und nach der Mittagspause weiter zum Hochganghaus. Zum Eingehen ist dieser abwechslungsreiche Wegabschnitt ideal geeignet und schlängelt sich im Auf und Ab am Hang entlang. Er bietet grandiose Ausblicke ins Etschtal, ca. 1000 Meter unter uns gelegen.
10,4 km ↑530 ↓530

3. Tag: Mi. 12.09. Hochganghaus – Patleidhof
Eine weitere Etappe des Meraner Höhenwegs bringt uns über Giggelberg zur 1000-Stufen- Schlucht. Über unzählige Stufen geht es vorbei an Wasserfällen auf einem abenteuerlich angelegten Höhenweg. Auf der sonnenbeschienenen Hangkante erreichen wir im Abendlicht den Patleidhof.
16,4 km ↑670↓1100

4. Tag: Do. 13.09. Patleidhof – Oberortl
Am Vormittag folgen wir dem Höhenweg ins Schnalstal bis Katharinaberg.
Das Dorf, wehrhaft auf einem Felsvorsprung errichtet, ist durch seinen markanten Kirchturm leicht zu erkennen. Der Ort Katharinaberg war bereits in der Bronzezeit besiedelt, was vorgeschichtliche Funde im Bereich des Kirchhügels beweisen. An dieser Stelle stand früher die Schnalsburg. Auf der anderen Talseite geht es am Nachmittag wieder talauswärts bis zum Schloss Juval. Wir übernachten beim Schlosswirt im Oberortl in einem Ferienhäuschen.
12,2 km ↑500↓500

5. Tag: Fr. 14.09. Schloss Juval – Tarscher Alm
Der Vormittag steht für die Besichtigung von Schloss Juval zur Verfügung.
Gesättigt mit vielfältigen Eindrücken geht es am Nachmittag auf dem Schnalser Waalweg weiter bis Kastelbell. 7,2km ↓360
Mit dem Taxi fahren wir zur Talstation der Tarscher Seilbahn und lassen uns vom Sessellift nach oben bringen. Übernachtung in der Tarscher Alm.

6. Tag: Sa. 15.09. Tarscher Alm – St. Gertraud
Die Morgenstunden nutzen wir für den Aufstieg zum Tarscher Joch. Bergab, mit Blick auf den Arzkarsee und das Hasenöhrl erreichen wir rechtzeitig zur Mittagspause unsere wunderschöne Almwirtschaft Außerschwemm. Nach einem stärkenden Mittagessen geht es auf immer gleicher Höhe an der Hang-Südseite entlang. Wir haben bereits das Ultental erreicht und übernachten heute in einem schönen Gasthof in St. Gertraud.
22 km ↑1100↓1450

7. Tag: So. 16.09. St. Gertraud – Stallwies
Das Taxi bringt uns am Morgen zum Beginn des Wanderwegs. Der Anstieg durch lichten Wald führt hinauf zur Äußeren Pilsbergalm, einer urigen kleinen Hütte mit Blick auf den Weißbrunnsee. Von hier geht es über herrlich offenes Gelände mit einzelnen Zirben und Lärchen in Stufen höher bis in die Felsregion und hinauf zum höchsten Punkt, der Soyscharte mit knapp 2.900 Metern. Beim Abstieg blicken wir schon von weitem auf die Soyalm, unserem Ziel für eine Kaffee-Pause. Durch waldiges Gelände geht es nochmals 500Meter hinab ins Martelltal. Wenn wir schon recht müde sind, nehmen wir uns ein Taxi, das uns hinauf bringt in unsere heutige Unterkunft, den urigen Berggasthof Stallwies.
13,5 km ↑1350↓1100

8. Tag: Mo. 17.09. Stallwies – Zufallhütte
Unsere heutige Tour ist eher gemütlich und dient der Erholung von den Anstrengungen der letzten beiden Tage. In leichtem Auf und Ab am Hang entlang durch lichten Lärchenwald mit Blick auf den Stausee gehen wir leichten Fußes auf dem Marteller Höhenweg unserem Mittagsziel entgegen. Die Lyfialm mit ihrer leckeren Speisekarte lässt das Wasser im Munde zusammenlaufen….. Am Nachmittag bringt uns der Verbindungsweg zur Enzianhütte und von dort in einigen weiten Serpentinen hinauf zur Zufallhütte.
11,6 km ↑860↓490

9. Tag: Di. 18.09. Zufallhütte – Schöntaufspitz 3.325m („Merkelberg“ ) -Hotel Paradies
Der Aufstieg in den Morgenstunden zum Madritschjoch ist zwar kräftezehrend, entschädigt jedoch durch einzigartige Blicke auf die 3000er im Umkreis. Am Joch angekommen, können wir noch den Merkelberg besteigen und damit einen herrlichen 3000er mit grandioser Aussicht. Uns wurde erzählt, dass dies der Lieblingsberg unserer Kanzlerin sei ….☺ Nach einem langen Abstieg erreichen wir schließlich wieder die Zivilisation und damit unser schönes Hotel Paradies, das wir für 2 Tage beziehen. In der Sauna können wir die müden Muskeln entspannen, bevor wir uns zum mehrgängigen Abendmenu begeben.
15.9 km ↑1050↓1450

10. Tag: Mi. 19.09. Museum ORTLES – Hinteres Schöneck 3.128m – Hotel Paradies
Ein wesentlicher Programmpunkt dieser Woche ist die Besichtigung des Ortles-Museums; lasst Euch überraschen …….
Je nach Wetter, Lust und Laune können wir auch heute nochmals einen 3000er,
das Schöneck, besteigen. Gleich hinter unserem Hotel beginnt der Aufstieg zu diesem wunderbaren Aussichtsberg. Selbstverständlich können wir diesen Tag auch als Ruhe- und Erholungstag nutzen.
3,8 km ↑1300↓1300

11. Tag: Do. 20.09. Abschied und Heimreise

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