Marokko – Kamelsafari

Marokko Kombi – tiefe Schluchten – Berg- und Wüsten-Trekking

Bei dieser Reise nähern wir uns diesem besonderen Land auf besondere Weise. In langsamer Bewegung und mit allen Sinnen begegnen wir Land und Leuten.  Im  Jeep  überqueren wir den hohen Atlas und erleben die tiefsten Schluchten Marokkos. Zu Fuß, beim Durchwandern eines monumentalen Gebirges aus dem Erdaltertum im Antiatlas  und auf Kamelen in der Sahara, lernen wir den Süden Marokkos auf eindrückliche Weise kennen.

In Marrakesch, der Perle des Südens, beginnt und endet unsere spannende und abenteuerliche Reise.

Leistungen:

  • 5 Übernachtungen im 3*Hotel, Riad oder Kasbah
  • 2 Nächte im Gite
  • 7 Nächte im Zelt
  • Vollpension
  • alle Ausflüge im Jeep, einschließlich Begleitfahrzeug und Spezialausrüstung
  • alle Transporte
  • Koch und Begleitmannschaft beim Trekking im Gebirge und in der Sahara
  • Campingausrüstung einschließlich Zelt und Schaumstoffmatten
  • 3 Tage Maultiertrekking im Djebel Saghro
  • 3 Tage Kameltrekking, 2 Personen teilen sich je 1 Kamel
  • geführte Stadtbesichtigung in Marrakesch
  • Reiseleitung und Betreuung durch erfahrenes Team

Preis:                  €  1.550 p.P.

Termin:             14. – 28. Nov 2018 und 22.Dez – 05. Jan. 2019

Gruppengröße :  8-12 Personen

Eigene Anreise (der Flug ca. € 400,– ist nicht im Preis inbegriffen, gerne unterstützen wir Sie bei der Flugbuchung! ca. € 40,– für Trinkgelder fallen vor Ort an)

 

Weitere Details

1. Tag : Marrakesch Ankunft in Agadir. Fahrt auf der Autobahn von Agadir  nach Marrakesch. (ca. 3 Std.) .  Uebernachtung im Hotel.

2. Tag : Marrakech Besichtigung Marrakesch: welches auch die „Perle des Südens“ genannt wird. Von einer beeindruckenden Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert umgeben, bietet diese Stadt zahlreiche Sehenswürdigkeiten: das Minarett der Koutoubia, der El-Bahia-Palast,der El-Badia-Palast, Edrassa-Ben Youssef, die Saadiergräber und die Menara-Gärten. Der farbenprächtige Basar gehört zu den schönsten des Landes. Am Abend schlendern wir über den Jemâa-El-Fna-Platz, der mit seinen Künstlern, Artisten, Naturheiler, Essens- und Verkaufsständen die Exotik von 1001 Nacht in all ihren Fasetten vermittelt.

3.Tag : Marrakesch -Tizi n’Tichka- Telouet-Aït Ben Haddou. Fahrt via Taddert auf den 2260 m hohen Pass Tizi n’Tichka. Schon von Marrakesch aus sehen wir die Viertausender des Hohen Atlas. Die abwechslungsreiche Fahrt zeigt ein fantastisches Farbenspiel: grüne Felder, dunkelgrüne Wälder, rotbraune Erde und ockerfarbene Häuser, und über allem meist blauer Himmel. Immer wieder erheischen wir einen Blick auf die Atlas-Berge, sei es in Richtung Djebel Toubkal, mit 4165 m höchster Gipfel Marokkos, oder in Richtung M’Goun Massiv. Kurz nach der Passhöhe zweigt die Strasse in Richtung Telouet ab.  Vorerst auf geteerter Strasse bis kurz vor Anmiter, dann beginnt die Piste. Weiter fahren wir durch die herrliche Landschaft des Ounila Tales zur imposanten Kasbah von Aït Ben Haddou. Wir traversieren mehrere Flusstäler, die von hübschen Dörfchen mit roten Lehmhäusern umsäumt werden. Übernachtung in einer Kasbah.

4. Tag: Aït Ben Haddou –Ouarzazate-Boutaghrar- Dadestal. Am Morgen Fahren wir nach Ouarzazate, einem Provinzhauptort auf 1160 m Höhe gelegen. Nach dem Besuch der imposanten Kasbah Taourirt setzen wir die Tour mit der Fahrt ins Rosental fort. Es geht durch trockene und wüstenhafte Landschaft an den Fuss des Hohen Atlas. Diese Etappe führt auf einer Naturstrasse durch herrliche und abwechslungsreiche Landschaften. Uebernachtungen Gite. (Schlafunterkunft bei Einheimischen : meist mehrere Schlafräume mit Matratzen)

5. Tag : Dadestal- Todraschlucht. Die heutige Etappe auf teils sehr rauhem und holprigen Untergrund über einen hohen Pass fordert unser Durchhaltevermögen und Sitzfleisch. Die Fahrt unterbrechen wir jedoch immer wieder indem wir einige Abschnitte der Wegstrecke zu Fuß zurücklegen.  Von der Dades- bis zur Todraschlucht bestechen Landschaft und Dörfchen wiederum durch die faszinierenden Farbkontraste: braungraue Bergzüge, tiefe dunkle Schluchten, grüne Wiesen, Erdfarben in allen Schattierungen von grau über braun, ocker bis intensivrot, blaue Flüsse, da und dort leuchtende Blumen, sorgfältig bepflanzte Felder und inmitten dieser Farbenvielfalt die bunten Kleider der Frauen und Kinder.  Nach einem langen Tag erreichen wir erschöpft aber voller grandioser Eindrücke unser gemütliches Hotel.

6.Tag : Todraschlucht-Tenghir-Tagdilt – Almou’n Ouarg Fahrt nach Tagdilt. Von dort wandern wir in das Gebirge, während der Großteil unseres Gepäcks auf Maultieren von Berberhirten transportiert wird. Durch Kies- und Schotterfelder geht es zuletzt in steilen Serpentinen zum Pass Tizi’n Tazoughat (2200 m) und dann weiter zum höchsten Pass der Tour, dem Tizi’n Iferd (2500 m). Vom Pass steigen wir wieder hinab zum Zeltplatz Almou’n Ouarg auf 2200m.

7.Tag : Almou’n Ouarg – Igli. Nachts wird es kalt . Gestärkt durch ein kräftiges, warmes Fühstück brechen wir am Morgen auf zur Besteigung des Jebel Kouaouch (2592 m). Hierzu geht es 400 Hm durch steile Steinwüste durchsetzt mit bizarren Wacholderbäumen, bis wir einen Rundumblick über das weite Land bis hinüber zum Hohen Atlas genießen können. Weiter führt der Pfad auf das Plateau von Tassigdelt (2100 m), hinter dem eine sehr beeindruckende Tafelberg-Landschaft beginnt. Zwischen großen Tafelbergen hindurch steigen wir wieder 500 Hm ab vorbei an grandiosen Steinformationen, die ans Monument Valley in den USW erinnern. Für Geologen und Stein-Spezialisten hält diese Strecke einen Fundus an Schätzen bereit… Unsere Zelte schlagen wir bei der Oase Igli (1700 m) auf.

8.Tag : Igli – Bab’n Ali. Am nächsten Tag steigen wr zunächst wieder etwas an und erreichen bald ein spektakuläres Plateau, das fast kreisrund eingerahmt wird von Felstürmchen und – Zacken in allen Größen, Formen und Farben. Wir queren das beeindruckende Plateau, genießen die Rundblicke, bevor wir durch ein steiniges Flußtal absteigen, das uns in eine Oase führt, deren Felder in kräftigem Grün aus der Landschaft hervorstechen. Nach kurzer Zeit sind wir am Eingang der Afourar-Schlucht. Zwischen sehr hohen Wänden, vorbei an glasklaren Wasserbecken, über Felsen kletternd, folgen wir der Schlucht. Mehrmals müssen wir das Flussbett queren, bevor wir den nächsten Lagerplatz erreichen.

9.Tag : Bab’n Ali – Handour. Am nächsten Morgen steigen wir sehr steinig und im Wüstensand durch das Tor- Bab-n- Ali , das von sehr markanten Tafelberg-Resten gebildet wird. Wir folgen dem trockenen Flussbett des Asif Amguis bis zum gleichnamigen Berber-Dorf . Auch im weiteren Verlauf bleibt der Weg im Tal auf Höhen um die 1300 m . Der Nachmittag führt uns durch wesentlich grünere Landschaften, da wir dem Oasental durch Datteln-, Henna- und Olivenhaine folgen. Nach einer Vielzahl von kleinparzelligen Feldern erreichen wir das Dorf Handour (1190 m) Uebernachtung im Gite.

10.Tag : Handour – Mhamid. Wir besteigen den Bus, die Maultiere werden neu beschlagen und die Berberhirten verabschieden sich mit ihnen von uns. Weiter geht es nun in den südlichsten Teil Marokkos in die Sahara durch das Drâa-Tal, über Zagora bis zur Oase von Mhamid. Wir wandern eine Stunde zu unserem Lagerplatz mitten in der Oase.

11 bis 13.Tag : Mhamid – Erg Sedrat.  Ausgangspunkt der Wuestentour. Auf dem Kamel und/oder zu Fuss entdecken wir die traumhafte Wüstenlandschaft Westlich von Mhamid,Sidi naji,Zaher(glückliche Düne),Erg Smer,Erg Sedrat. Wir lassen die besiedelten Gebiete hinter uns, richten unseren Blick nach vorne und wandern in die unendlich erscheinende Weite der Sahara.. Wir ziehen als Karawane mit Dromedaren und Berbern durch die Weite der Wüste. Wir fassen Schritt für Schritt achtsam Fuß und schlagen in den Dünen unsere Zelte für die Wüstennacht auf. Sonnenuntergang im Sandmeer und Übernachtung unter dem eindrucksvollen Sternenhimmel im Orient. Palmenhaine, Schirmakazien,Tamaresken, eine Wasserstelle säumen unseren Weg. Wir entdecken die unterschiedlichen Gesichter der Wüste und erhalten dank unseren Begleiter Einblicke in das Leben der Menschen in dieser mächtigen Landschaft. Sprachmelodien, Gestik, die Art sich zu bewegen, das Lachen, die köstlichen Gerüche der Mahlzeiten, die Stille um uns und die Weite lassen diese Tour zu einem sinnlichen Erlebnis werden. Zelt-Camps. Beim letzten Sonnenuntergang auf der höchsten Düne können wir nochmals tief versinken in diese einzigartige Landschaft und lassen diesen außergewöhnlichen Aufenthalt sanft ausklingen. (4 – 6 Std. Wanderung bei unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit)

14.Tag : Erg Sedrat – Tata. Am frühen Morgen verabschieden wir uns von unseren Begleitern und ihren Tieren.  Die rasende Fahrt über den riesigen Salzsee im Jeep ist abenteuerlich und staubig. Viele kleine Oasen säumen nun unseren Weg auf der abwechslungsreichen Weiterfahrt nach Foum Zguid. Am Ende eines anstrengenden Tages erreichen wir am Abend Tata, wo wir uns im Hotel wieder an die Zivilisation gewöhnen können. (6-7 Std. Jeepfahrt )

15.Tag : Tata – Taroudant – Agadir. Beeindruckende Fahrt durch den Anti Atlas und hinunter in die fruchtbare Ebene des Oued Souss, Mittagpause in Taroudant und Weiterfahrt ans Meer.  (ca.6-7 Std. Jeepfahrt) Transport zum Flughafen und Heimflug oder Verlängerung der Reise.

 

Unsere einheimische Begleitmannschaft erfüllt uns nahezu alle Wünsche, der Koch zaubert mittags und abends köstliche Menus aus frischen Gemüsen, Früchten und anderen Zutaten des Landes. Bei der Übernachtung in einfachen Gites (landestypische Unterkünfte im familiären Rahmen) kommen wir immer wieder mit Einheimischen in Kontakt und dürfen deren Gastfreundschaft und Herzlichkeit kennenlernen und genießen.

[collapse]