Genuss-Radeln: Lissabon bis Finisterre

Radeln – Schlemmen und Genießen im Norden von Portugal und Galizien

Auf dieser Reise erleben wir den wilden und eindrucksvollen Norden von Portugal und Spanien.

Leistungen:

  • 15 Übernachtungen in landesüblichen Unterkünften
  • Halbpension bzw. Abendessen in ausgewählten Restaurant (+Getränke)
  • üppiges Mittagspicknick
  • Begleitfahrzeug und alle Transfers
  • Gepäck- und Personentransport wann immer nötig
  • Begleitung durch erfahrenes Team

Preis:                  €  2.560 p.P.

Termin:             Termine für 2019 folgen

Gruppengröße :  6-10 Personen

eigene Anreise (Hinflug von München nach Lissabon – Rückflug von Porto nach München: ca. € 300,–, je nach Buchungsdatum.                                           Radtransport oder Leihrad: ca.€ 100,–, E-bike auf Anfrage möglich)

 

Von Lissabon, dieser traumhaft schönen Stadt am Rio Tajo gelegen, führt unsere Route durch einsame Landstriche mit überwältigender karger Schönheit, durch das Weinanbaugebiet des Portweins, in den Naturpark der Serra Estrella, dem höchsten Gebirge von Portugal, entlang der wilden Küste Galiziens bis hinauf ans Ende der Welt, nach Finisterre, dem Endpunkt des Jakobswegs. Die Rückreise bringt uns nach Porto, der Stadt der Azulejos, der glasierten Keramikfliesen. Einen Tag verbringen wir in dieser bunten Stadt bevor wir von hier nach Deutschland zurückfliegen.

Weitere Details

01. Tag: Anreise Flug von München nach Lissabon und Transport ins Hotel, Stadtrundgang in der Altstadt und Abendessen.

02. Tag: Stadtrundfahrt mit der Tram Nr. 28, ein Muss in dieser einzigartigen Hauptstadt. Eine 3-stündige Zugfahrt bringt uns am Nachmittag nach Covilha .

03. Tag: Durch abwechslungsreiche, mediterrane Landschaft führt uns die erste Rad-Etappe nach Penhas de Saude , am Rande des Estrela-Nationalparks. Wir besichtigen eine Spinnerei, in der die landestypische Burel-Wolle produziert wird.

04. Tag: Eines der highlights gleich am Anfang der Tour ist der Estrela-Nationalpark, ein Granitgebirge mit dem Torre de Estrela, dem höchsten Berg von Portugal (fast 2000m). Der Seenrunde folgend rasten wir an einem herrlichen Plätzchen im Grünen, erfrischen uns im glasklaren, kalten Bergwasser bevor wir nach einer Abfahrt von ca. 30 Kilometern das historische Dorf Marialva erreichen. Wir übernachten in einer ganz besonderen, für den ort typischen Unterkunft, den Casas do Coro; lassen wir uns überraschen!

05. Tag: Am Fluss entlang radeln wir im auf und ab durch das Coa Valley, berühmt durch seine archäologischen Funde. Im Museum von Vila Nova Foz Coa können wir steinzeitliche Felszeichnungen besichtigen, die 24.000 Jahre alt sind. In der Casa Vermelha beziehen wir unser Nachtquartier.

06. Tag: Durch das Land des Portweins fließt der Rio Duoro, der sich ideal für eine Flussfahrt auf dem Rabelo-Boot eignet. Am Vormittag verfolgen wir den Fluss vom Radl aus und am Nachmittag können wir die Umgebung vom Boot aus genießen. Ein sehr erholsamer und landschaftlich bestechender Tag!

07. Tag: Von der Quinta de la Rosa aus erkunden wir das Land des Portweins per Rad und lernen alles über den Portwein, nicht zuletzt bei einer Weinverkostung.

08. Tag: Unsere heutige Radlrunde von Penhao aus erweitert unseren Eindruck dieses Tales, das in seiner wechselnden Schönheit seinesgleichen sucht. Auch heute erwarten uns wieder viele Überraschungen.

09. Tag: Hügelige Landschaft, getaucht in üppige Grüntöne erwartet uns heute auf unserer spektakulären Rundfahrt von Mezio aus zum Rio Lima und  Peneda-Geres Nationalpark. Dichte Wälder wechseln mit kargen, felsigen Hochflächen, die gespeist von Bächen und Wasserläufen mit sprudelnden Pools und Wasserfällen auf uns erhitzte Radfahrer warten. An einem dieser Traumplätze erwartet uns Manuel mit einem stärkenden Picknick aus immer neuen leckeren Delikatessen. Wer könnte da widerstehen……..

10. Tag: Auch den heutigen Tag verbringen wir im Nationalpark und erleben eine weitere Facette dieses herrlichen Parks. Bei den Bergen handelt es sich hier um ein altes, abgetragenes Gebirge mit weichen Felskuppen, bewachsen von Moosen und Farnen und unterbrochen von türkisblauen Seen in tiefen Senken, die für Erfrischung sorgen. Rinder mit riesigem Gehörn, wie aus der Urzeit grasen auf den saftigen, Blumen übersäten Weiden. Das Auge kann sich nicht losreißen und will verweilen. Am Grenzfluss zu Spanien, dem Rio Minho beziehen wir unser Quartier, herrlich am Wasser gelegen.

11. Tag: Auf unserer Fahrt Richtung Atlantik, streifen wir den Monte Aloia Naturpark, kurz nach dem Grenzübertritt nach Spanien. Es erwartet uns eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche Berg-Etappe mit einer grandiosen Abfahrt nach Baiona. Dieses gut überschaubare Städtchen am Meer empfängt uns mit einladenden Staßencafès im kleinen Yachthafen, wo wir wieder Seeluft schnuppern und unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte beziehen.

12. Tag: Das Archipel de Cies ist die erste sensationelle Attraktion von Galizien, die wir heute per Boot besuchen wollen. Ein Naturpark von paradiesischer Schönheit erwartet uns auf diesen kleinen Inselchen mit ihren unberührt weißen Ständen, dem smaragdgrünen, glitzernden Wasser, den skurilen Felsformationen, eingebettet in das Grün der Kiefernwälder. Das Herz geht auf und die Seele wird weit um alle Eindrücke aufzunehmen und tief im Inneren zu speichern. Nicht nur die Flora, sondern auch die Faune, speziell viele Arten von Seevögeln lassen sich hier zeitweise nieder und genießen den Schutz vor den Menschen.

13. Tag: Entlang der Küste, den Rias (fjordähnliche Küsteneinschnitte an den Flussmündungen) folgend, erleben wir auch heute einzigartige Eindrücke einer sehr vielseitigen und ansprechenden Uferlinie, die gegenüberliegende Ufer, teils über Brücken verbindet und uns nach Padron bringt. Dieses mittelalterliche Städtchen hat viele historische Schätze zu bieten und erweckt vor dem Abendessen unsere Aufmerksamkeit. Bei einem Rundgang lassen wir uns die historischen Attraktionen zeigen.

Alternativ können wir Santiago de Compostela, den offiziellen Zielort des Jakobswegs, besuchen.

14. Tag: Unser letzter Radltag bringt uns ans Ende der Welt, wie Finisterre genannt wird. Ein wilder Küstenabschnitt der uns zum kleinen Fischerdörfchen am westlichsten Zipfel Galiziens bringt und ein lohnendes und würdiges Ziel als Abschluss unserer grandiosen, mit unterschiedlichsten Eindrücken gespickten Radreise, darstellt. Hier drehen wir nochmals die Nase in den Wind bei unserem Blick nach Westen hinaus auf den Ozean, der Europa von Amerika hier auf kürzester Distanz trennt.

15. Tag: Rücktransfer nach Porto, der Stadt der Azulejos, der bunt glasierten Keramikfliesen. Bei Sonnenschein erstrahlt diese Stadt in gleißenden Farben, die ganze Häuserfronten in Kunstwerke verwandelt. Die Muster und Gemälde, die hier die Geschichte dieser alten Tradition erzählen, bringen uns zum Staunen und rufen Bewunderung hervor und versetzen uns in eine andere Welt.

In einem ausgewählten Fischrestaurant im Hafen lassen wir die Reise ausklingen und schwelgen schon jetzt in Erinnerungen……

16. Tag: Rückflug nach Deutschland

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