Himalaya-Trek

Eine Weitwanderung entlang der Himalaya – Hauptkette

von Ost nach West in 6 Etappen:

Khumbu – Lodge –Trekking mit 2 schönen Aussichtsgipfeln
unter dem Motto:

Fair Weight  – Fair Rate (faires Gewicht und faire Bezahlung für die Träger und Sherpas)

Leistungen:

  • 21 Übernachtungen in landesüblichen Lodges
  • Kathmandu: 3x Übernachtung mit 3x Frühstück und 3x Abendessen
  • Vollpension vom 3. – 20. Tag
  • alle Transporte, auch Inlandsflüge
  • Eintritt in den Nationalpark und Trekking Permit
  • Gepäcktransport: Träger max. 25 kg : € 25,–/Tag!
  • Reiseleitung und Betreuung durch erfahrenes Team

 

Preis:                  €  3.100,–  (€ 200,– /Person gehen in das Projekt: fair weight – fair rate)

 

Termin:             26.Okt – 18. Nov. 2018

Gruppengröße :  6-12 Personen

 

Reisedetails

Wandern im Sherpa-Land mit Klosterbesuchen und Passüberschreitungen bis 5400m

 

01. Tag: Flug von München  nach Kathmandu

02. Tag: Ankunftstag / Transport in unser schönes Guesthouse im Zentrum (Thamel) von Kathmandu. Kurzer Altstadtbummel und gemeinsames Abendessen.

03. Tag: Flug am Morgen mit einem kleinen Propeller-Flugzeug nach Lukla 2.800m und Trekkingbeginn: Wanderung bis Phakding 2.650m
Das langsame und stetige Tempo ist v.a. am Anfang sehr wichtig um den Organismus an die Höhe zu gewöhnen. Entlang des tosenden Flusses Dudh Kosi (Milchfluß) und vorbei an unzähligen bunten Lodgen, die in den letzten Jahren gebaut wurden, erreichen wir am frühen Nachmittag unser Ziel und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

 

04. Tag: Sagarmatha-Nationalpark – Namche Bazar 3.440
Im leichten Auf und Ab durchwandern wir das tiefe Flusstal, das uns schon jetzt grandiose Blicke auf die steil aufragenden Eisriesen in der Ferne eröffnet. In diesem grünen Tal bekommen wir vielfältige Eindrücke der Sherpa-Kultur und ihrer Lebensweise. Bauern, Schreiner, Steinmetze, Friseure … bei ihrer Arbeit im Freien zu beobachten, lässt uns immer wieder innehalten und staunen. Nach Überschreitung der Hillary-Hängebrücke über den Bhote Kosi überwinden wir in stetigem Aufstieg auf dem gut ausgebauten Karawanenweg
( voll bepackte Yak- und Esel-Karawanen kreuzen oftmals unseren Trek) die restlichen Höhenmeter bis Namche. Der Ort ist das größte Handelszentrum des Khumbugebiets.
Jetzt öffnet sich das Hochtal und gibt Blicke in alle Richtungen auf viele 6000er frei.

05. Tag: Mendaphu Hill – Khumjung 3.780m
Der morgendliche Aufstieg führt uns auf den Mendaphu Hill. Wir besuchen das informative Museum und genießen den ersten Rundblick mit Gipfelsicht auf Mt. Everest, Lhotse und Ama Dablam. Wir besichtigen die Hillary-School und das kleine Kloster mit dem Yeti-Skalp.
Dieser Tag gestaltet sich beschaulich und dient der weiteren Akklimatisierung.

 

06. Tag: spektakulärer Höhenweg nach Phortse 3.810m
Wir müssen aufpassen, dass wir nicht stolpern, denn unsere Blicke werden  immer wieder gefesselt von der überwältigenden Schönheit der Landschaft. Auch die heutige Wanderung ist nur kurz, so dass genügend Zeit bleibt immer wieder stehen zu bleiben um den Blick schweifen zu lassen. Unsere heutige Unterkunft ist das Elternhaus meines Sirdhas (Führers).
Diese urgemütliche Lodge in sonniger Lage dient uns als Standort für die nächsten Tage.

 

07. Tag: Tageswanderung nach Tengpoche 3.860m mit Klosterbesuch
Auf den Wegen der Einheimischen steigen wir steil hinab zum Fluss und auf der anderen Seite wieder hinauf auf das Plateau von Tenpoche. Hier erhebt sich in einmaliger Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das schönste und größte Kloster der Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit zur Besichtigung, bevor wir unseren Rückweg auf der Alternativroute über  Pangpoche antreten.

 

08. Tag: Heute erklimmen wir den View-Point am Luri Peak 4.600m, beobachten Yaks im Steilgelände auf ihren Hochweiden und mit viel Glück auch die scheuen Gemsen Nepals. Beim Abstieg ist Vorsicht geboten, denn die Grashänge fallen steil zur Schlucht ab.

09. Tag: Dingboche 4.400m In der Morgensonne queren wir hinüber nach Pangboche und besichtigen das älteste Kloster im Khumbu mit seinen alten, z. T. noch unversehrten Wandmalereien. Wir bewegen uns jetzt weit oberhalb der Waldgrenze in Urstromtälern und auf Hochebenen, die uns in andere Zeiten versetzen. Wie Menschen hier überleben können, speziell im Winter, konfrontiert mit Kälte, Schnee und Abgeschiedenheit, bleibt uns ein Rätsel.

 

10. Tag: Lobuche 4910m
Wir nähern uns dem Hochgebirge und steigen in kleinen Höhenstufen weiter hinauf.
Über Thokla erreichen wir die Endmoräne des Khumbu Gletschers und damit unser heutiges Tagesziel.

 

11. Tag: Gorak Shep 5.140m
Über Moränen-Ausläufer auf- und absteigend überschreiten wir erstmals die 5000m-Marke am Lobuche –Pass 5100m. Auf der Hochalm Gorak Shep legen wir eine gemütliche Pause ein.  Je nach Wetter und Befinden der Teilnehmer können wir heute noch den Gipfel des Kala Pattar 5.550m erklimmen oder erst am nächsten Morgen.

 

12. Tag: Lobuche 4910m
Bei klarem Wetter einzigartig vom Kala Pattar ist nicht nur die Gipfelsicht auf die Everst-Pyramide und den Nupste-Grat, sondern auch der Tiefblick auf die Gletscherwelt zu unseren Füßen. Wir genießen dieses Szenario so lange wie möglich, denn die verhüllenden Wolken kommen meist schneller als uns lieb ist. In Lobuche erholen wir uns in der gemütlich warmen Lodge.

 

13. Tag: Dzonglha 4.830m
Ein herrlicher Höhenweg führt uns oberhalb des Sees Cho La Tsho auf einer wenig anstrengenden Wanderung nach Dzonglha, so dass wir vor der Passüberquerung am nächsten Tag noch Kräfte sammeln können.

 

14. Tag: Cho La – Pass 5400m – Dragnag 4.700m
Ein anspruchsvoller Tag steht uns bevor, denn der Cho La ist steil in Auf- und Abstieg und kann nur bei sicheren Verhältnissen begangen werden. Unsere Sherpas sichern den Abstieg im Notfall mit Fixseilen. In Dragnag erholen wir uns von der Anstrengung.

 

15. Tag: Gokyo 4790m
Wunderbar an die Höhe angepasst, fällt uns die Bewegung zwischen 4000 und 5000Metern nun immer leichter. Wir queren den Ngozumba-Gletscher auf einem schmalen Pfad im Auf und Ab durch das Geröll- und Eislabyrinth und wandern das Gokyo-Tal aufwärts an türkisblauen Seen entlang nach Gokyo.

 

16. Tag: Gokyo Ri  5.360 m
Ein früher Aufbruch sichert uns einen  freien Blick vom Gipfel des Gokyo Ri zu den 4  Achttausendern Cho Oyu, Mt. Everest, Lhotse und Makalu. Die tiefblauen Bergseen unter uns bilden einen starken Kontrast zu den Gletschern, Almwiesen und Schotterfeldern.
Den restlichen Tag nutzen wir als Ruhetag und zur Erholung oder wandern noch ein Stück entlang der vielen Seen mit atemberaubendem Blick auf den Cho Oyu.

 

17. Tag: Renjo Pass 5.360m – Lungdea 4.370m
Noch ein letzter Pass mit über 5000m wird heute überwunden, bevor wir wieder in tiefere Gefilde absteigen. Mit Leichtigkeit meistern wir die Höhe von 5360m, denn unsere roten Blutkörperchen haben sich enorm vermehrt und können nun viel mehr Sauerstoff aufnehmen, so dass das Atmen wieder leicht fällt.

 

18. Tag: Thame 3.820m
Beim Abstieg erleben wir die Landschaft aus einer neuen Perspektive, wir schauen talauswärts, die Eisriesen lassen wir hinter uns, genauso wie Kälte, Schnee, Eis, rauhe und ursprüngliche Landschaften und große Höhe. Diese Grenzerfahrungen haben sich bestimmt tief in unsere Erlebniswelt eingegraben und werden noch lange nachwirken in Körper, Geist und Seele. Beflügelt, inspiriert und leicht erreichen wir Thame.

 

19. Tag: Namche Bazar 3.440m
Am Morgen steigen wir zur berühmten Thame Gompa auf, die wie ein Adlerhorst im steilen Hang klebt und uns bei klarem Wetter die Sicht zum Cho Oyu freigibt. Diese letzte Gelegenheit von einem solch grandiosen Aussichtspunkt den Blick schweifen zu lassen, genießen wir in Andacht und in vollen Zügen .
Der weitere Abstieg führt uns zurück nach Namche Bazar.

 

20. Tag: Lukla 2.800m
Eine lange Tageswanderung führt uns zurück nach Lukla wo wir unseren Abschiedsabend feiern.
Vielleicht stimmt uns dieser Abend ein bisschen traurig, denn wir nehmen nicht nur Abschied von diesem grandiosen Gebiet mit seiner überwältigenden Landschaft, sondern auch von unserer treuen Mannschaft – von Sherpas und Trägern.
Sie haben uns all diese Tage begleitet, für unser Wohl gesorgt, unser Gepäck transportiert, und sie sind uns zu guten Freunden geworden. Durch sie haben wir auch Zugang gefunden zu ihrer Kultur und Lebensweise und zu all den anderen aufmerksamen, offenen, liebenswürdigen und hilfsbereiten Menschen und Familien, bei denen wir logierten. Mit einfachen Mitteln haben sie uns köstliche Mahlzeiten bereitet, uns mit heißem Tee versorgt und all die kleinen und großen Annehmlichkeiten geboten, die diese Reise so einzigartig machen. In tiefer Dankbarkeit nehmen wir Abschied; ohne sie könnten wir westlichen Zivilisationsmenschen den Himalaya wandernd nie bereisen.

 

21. Tag: Rückflug nach Kathmandu am Morgen, Stadtbummel in der Altstadt.

 

22. Tag: Pashupatinath, Bodnath und Bhaktapur
Dieser Tag steht zur freien Verfügung und kann genutzt werden um gemeinsam oder einzeln Ausflüge zu den bekannten Besichtigungsstätten zu unternehmen.

 

23. Tag: Rückflug am Abend: Kathmandu – München

 

24. Tag: Ankunft am frühen Morgen in München

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